Portabilität in der Praxis – Vorteile der DGbAV-Clearing-Stelle:

Vertragsabschluss mit 30 Jahren, monatliche Einzahlung 200 EUR, Rentenauszahlung mit 65 Jahren

Rentenansprüche aus Entgeltumwandlung

Trotz der vom Gesetzgeber festgeschriebenen Portabilität von Rentenansprüchen (§ 4 BetrAVG) können bei Umdeckung Einbußen an der späteren Betriebsrente 40% und mehr ausmachen. So bringt ein im Jahr 2003 zu den aktuellen Konditionen abgeschlossener bAV-Vertrag einem 30-Jährigen bei monatlicher Einzahlung von 200 Euro mit dem 
65. Lebensjahr eine monatliche garantierte Betriebsrente von 710 Euro.

Wird der Vertrag im Jahr 2012 auf einen anderen bAV-Vertrag "umgedeckt", weil der neue Arbeitgeber den Alt-Vertrag nicht fortführen, sondern in sein Versorgungswerk integrieren will, reduziert sich die garantierte monatliche Betriebsrente auf 365 Euro. Der Grund: Für den Neuvertrag gelten die neuen, ungünstigeren Sterbetafeln, und der gesetzliche Garantiezins beträgt seit 1.1.2012 nur noch 1,75%.

Rechnet man für den Arbeitnehmer mit einer Rentendauer von 20 Jahren, sind das ab Rentenbeginn kumuliert über 80.000 Euro Verlust an Garantierente, die er trotz gesetzlich geregelter Portabilität bei Umdeckung nach einem Jobwechsel hinnehmen muß.